Slippage
Eine Stop-Order legt fest, ab wann gehandelt wird – nicht, zu welchem Preis abgerechnet wird. Zwischen Auslösung und Ausführung kann sich der Kurs bewegen. Diese Differenz heißt Slippage.
Sie tritt besonders wahrscheinlich auf bei Kurslücken, in schnellen Bewegungen, in denen Preise übersprungen statt durchlaufen werden, bei dünnem Orderbuch und bei sehr großen Ordergrößen im Verhältnis zur verfügbaren Tiefe.
In der Positionsgrößenrechnung gehört eine Slippage-Annahme in die Kostenannahme je Einheit – und zwar eine über null. Wer sie mit null ansetzt, weist sein geplantes Risiko systematisch zu niedrig aus; die Differenz taucht später als unerklärter Verlust auf.
Wo dieser Begriff hergeleitet wird
Erhöhtes Risiko
Risikohinweis und Zweck dieses Inhalts
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